Jim Morrison – I couldn’t have said it in a better way.

„People are afraid of themselves, of their own reality; their feelings most of all. People talk about how great love is, but that’s bullshit. Love hurts. Feelings are disturbing. People are taught that pain is evil and dangerous. How can they deal with love if they’re afraid to feel? Pain is meant to wake us up. People try to hide their pain. But they’re wrong. Pain is something to carry, like a radio. You feel your strength in the experience of pain. It’s all in how you carry it. That’s what matters. Pain is a feeling. Your feelings are a part of you. Your own reality. If you feel ashamed of them, and hide them, you’re letting society destroy your reality. You should stand up for your right to feel your pain.“

„That’s what real love amounts to – letting a person be what he really is. Most people love you for who you pretend to be. To keep their love, you keep pretending – performing. You get to love your pretence. It’s true, we’re locked in an image, an act – and the sad thing is, people get so used to their image, they grow attached to their masks. They love their chains. They forget all about who they really are. And if you try to remind them, they hate you for it, they feel like you’re trying to steal their most precious possession.“

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As I Began to Love Myself

As I began to love myself I found that anguish and emotional suffering are only warning signs that I was living against my own truth.
Today, I know, this is “AUTHENTICITY.”

As I began to love myself I understood how much it can offend somebody
As I try to force my desires on this person, even though I knew the time was not right and the person was not ready for it,
and even though this person was me.
Today I call it “RESPECT.”

As I began to love myself I stopped craving for a different life, and I could see that everything that surrounded me was inviting me to grow.
Today I call it “Maturity,”

As I began to love myself I understood that at any circumstance, I am in the right place at the right time, and everything happens at the exactly right moment. So I could be calm.
Today I call it “SELF-CONFIDENCE.”

As I began to love myself I quit stealing my own time, and I stopped designing huge projects for the future. Today, I only do what brings me joy and happiness, things I love to do and that make my heart cheer, and I do them in my own way and in my own rhythm.
Today I call it “SIMPLICITY.”

As I began to love myself I freed myself of anything that is no good for my health— food, people, things, situations, and everything the drew me down and away from myself. At first I called this attitude a healthy egoism.
Today I know it is “LOVE OF ONESELF,”

As I began to love myself I quit trying to always be right, and ever since I was wrong less of the time.
Today I discovered that is “MODESTY.”

As I began to love myself I refused to go on living in the past and worry about the future.
Now, I only live for the moment, where EVERYTHING is happening.
Today I live each day, day by day, and I call it “FULFILLMENT,”

As I began to love myself I recognized that my mind can disturb me and it can make me sick.
But as I connected it to my heart, my mind became a valuable ally.
Today I call this connection “WISDOM OF THE HEART.”

We no longer need to fear arguments, confrontations or any kind of problems with ourselves or others.
Even stars collide, and out of their crashing new worlds are born.
Today I know THAT IS “LIFE”!

(Charlie Chaplin on his 70th Birthday)

Es interessiert mich nicht

es interessiert mich nicht
zu erfahren wo du lebst
und wieviel Geld du hast
ich will nur wissen
was dich von innen hält
wenn sonst alles wegfällt

es interessiert mich nicht
was oder mit wem
du wo gelernt hast
ich will nur wissen
wonach du innerlich schreist
ob du zu träumen wagst

es interessiert mich nicht
zu erfahren wer du bist
und wo du herkommst
ich will nur wissen
ob du enttäuschen kannst
um dir selber treu zu sein

es interessiert mich nicht
wie alt du bist
wie du dein Geld verdienst
ich will nur wissen
ob du bereit bist
wie ein Narr auszusehn
um deiner Liebe willen
um deiner Träume willen

es interessiert mich nicht
welche Planeten
im Quadrat zu deinem Mond steht
ich will nur wissen
ob du den tiefsten Punkt
deines eigenen Leids berührst

es interessiert mich nicht
ob die Farbe deiner Augen
wirklich rein ist
ich will nur wissen
ob du Schönheit sehen kannst
auch wenn es nicht jeden Tag schön ist

es interessiert mich nicht
ob die Geschichte
die du mir erzählst wahr ist
ich will nur wissen
ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehst und nicht zurückschreckst

ich will nur wissen
ob du mit dem Schmerz
meinem oder deinem
einfach dasein kannst
ohne zu versuchen
zu verbergen
ihn zu beseitigen

ich will nur wissen
ob du mit der Freude
meiner oder deiner dasein kannst
dich von Extase füllen läßt
vom Kopf bis zu den Zehen

ich will nur wissen
ob du Vertrauen kannst
wenn man dir vertraut
um deiner Liebe willen
um deiner Träume willen

ich will nur wissen
ob du mit dem Scheitern
meinem oder deinem Leben kannst
daß du den Vorwurf des Verrats erträgst
und deine eigene Seele nicht verrätst

es interessiert mich nicht
ob die Geschichte
die du mir erzählst wahr ist
ich will nur wissen
ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehst und nicht zurückschreckst

ich will nur wissen
ob du allein sein kannst
und in den leeren Momenten
gern mit dir zusammen bist

thanks to Laith Al-Deen

Released.

bewegungslos liegst du in deinen gedanken. reglos. gelähmt.
im karusell, mit der immer gleichen musik in deinem kopf.
melodien aus tausend jahren.
du hast gezogen. gezerrt. dich verzweifelt gebogen. im kopfstand geweint.
um schließlich loszulassen. auferstanden.
entbunden. von den fesseln deines willens.

thanks to: http://laurazalenga.tumblr.com/

Das große Mädchen und die kleine Welt.

Es war einmal ein großes hübsches Mädchen. Sie lebte in einem kleinen Dorf, mit kleinen Häusern und kleinen Menschen.
Alles war so winzig, dass sich das Mädchen überall den Kopf stieß, oder den Ellenbogen, oder das Knie.
Als es mal wieder ganz schlimm war mit den vielen blauen Flecken, seufzte das große Mädchen ganz laut und beschloss ihre Familie zu verlassen und sich ein zu Hause zu suchen, in dem mehr Platz war.

Sie setzte sich in den Zug und fuhr ganz lange bis sie in einer Stadt ankam. Das große Mädchen stieg aus dem Zug aus und musste vor lauter Staunen den Mund ganz weit aufreißen. Die Menschen um sie herum, waren viel größer und es gab auch viel mehr von ihnen als in dem kleinen Dorf aus dem sie kam. Und weil die Menschen größer waren, waren auch die Häuser größer.
„Toll“ dachte das Mädchen „hier bleib ich“.
Die Jahre vergingen, und das Mädchen wurde größer und größer bis es eines Tages wieder mit voller Wucht mit dem Kopf an den Türrahmen ihres Hauses stieß. Die Menschen um sie herum waren auf einmal wieder alle kleiner als das große Mädchen.
Traurig packte das Mädchen wieder ihre Koffer, ließ ihr Hab und Gut und ihre Freunde zurück.

Dieses Mal setzte sie sich in ein Flugzeug, damit sie noch viel weiter weg konnte. In der Hoffnung, dieses mal einen Ort zu finden, wo alles groß genug war.
Das große Mädchen stieg in das Flugzeug ein und es war dunkel. Es flog so lange um die Welt, bis es in der nächsten Nacht auf der anderen Seite ankam.
Als sie aus dem Flugzeug stieg riss sie die Augen weit auf. Ein einziger Blick konnte die große Stadt gar nicht einfangen. Alles war riesig. Die Häuser ragten bis in den Himmel. Die Menschen waren so riesig, dass das Mädchen den Kopf in den Nacken legen musste um sie anschauen zu können.
„Hier bleibe ich“, sagte das große Mädchen und war froh.

Eines morgens, in der riesigen Stadt, schlug das Mädchen die Augen auf. Von einem lauten Rumms wurde sie wach. Sie schaute sich um und sah, dass ihre Beine weit über das riesige Bett ragten. Das Mädchen schrie auf vor Schreck, denn auch die Arme lagen links und rechts auf dem Boden, weil das Bett auf einmal viel zu klein geworden ist. Das Mädchen stand auf und ihr Kopf stieß durch das Dach und sie konnte aus dem Haus schauen.
Da fing sie an zu weinen. Nicht weil sie schon wieder gewachsen war, sondern weil auch dieses mal die riesige Stadt zu klein für sie geworden war.

Traurig ging das Mädchen durch die Straßen der riesigen kleinen Stadt.
Plötzlich spürte sie einen heftigen Schmerz an ihrem Fuss. Sie schaute herunter und sah einen Zwerg mit einem langen grünen Zopf. Er hatte einen goldenen Stab in der Hand und schlug ihr damit auf den Fuß.
„Aua“ schrie das Mädchen. „Warum machst du das?“
„Du bist auf meinen Frosch getreten!! Jetzt schau dir das an! Der Forsch ist platt wie eine Flunda!“
„Das tut mir leid“, sagte das Mädchen. „Ich habe ihn gar nicht gesehen.“

Sie bückte sich und sah den Frosch auf dem Boden liegen. Er streckte alle Viere von sich. Der Zwerg tobte vor Wut.
„Du blöde Gans! Das war mein Lieblingsfrosch. Der konnte Schmetterlinge pupsen!“
Das Mädchen lachte. Sowas hatte sie ja noch nie gehört! Schmetterlinge pupsen!
Das große Mädchen kugelte sich auf dem Boden vor Lachen. Als sie wieder aufhören konnte zu lachen, setzte sie sich und schaute sich um.
Sie traute ihren Augen nicht.

Die Straße war mit bunten Steinen gepflastert aus denen hunderte Wegweiser wuchsen, die in alle Himmelsrichtungen zeigten.
Sie sah Zwerge mit grünen Zöpfen auf dicken fetten Fröschen reiten, die dauernd laut rülpsen mussten, so dass die Zwerge hoch in die Luft geschleudert wurden.
Auf dem Bürgersteig liefen zottelige kleine Männchen mit weißen langen Haaren am ganzen Körper. Die Lieder, die sie sangen ließen den Kopf des großen Mädchens lustig hoch und runter wippen.

Die Welt die das große Mädchen sah, kam ihr vor wie ein Traum. Alles war neu, aufregend und gar nicht zu beschreiben.

Sie kroch los, auf den Knien mit wippendem Kopf und großen Augen.

I’m coming clean

Dedicated to all the lost souls in Berlin.

Come clean and enjoy!

Musik: Jess Meider, Peking.

I’m good. I’m gone.