Homeless zu Hause

Da bin ich wieder! Gestrandet in Deutschland seit eineinhalb Wochen.

Aller Anfang ist wohl schwer. Ob im Ausland oder auch in Deutschland, wenn man gerade aus dem Ausland kommt. Es ist ein komisches Gefühl wieder „zu Hause“ zu sein. Alles ist so bekannt und doch hab ich das Gefühl immernoch mit einer Geschwindigkeit zu fahren, die alles um mich herum irgendwie nur blitzartig erscheinen und wieder verschwinden lässt.
Es ist ein bisschen so wie in einem Traum, den man denkt schonmal in der Realität erlebt zu haben.

Vom rasenden gasförmigen Leben in Peking ins stille eingefahrene Deutschland, das einen aufatmen lässt und gleichzeitig irgendwie erstickt.

Seit ungefähr einem Monat führe ich das Leben einer Nomadin. Ich habe seit meinem Auszug aus der Pekinger Wohung in ca. 6 Betten/ Wohungen bei Freunden übernachtet. An dieser Stelle tausend Dank an Kuo-Hi und Roobin in Peking, ganz besonderen Dank an Henne und Julia für letzte Woche, natürlich danke ich auch meinen Eltern und diversen Männern haha (kleiner Scherz 😉

Und jetzt beginnt die Jagd.
Die Jagd auf einen tollen Job in einer tollen Stadt. Die Jagd auf eine schöne Wohnung und einem schönen Mann zum hineinstellen. Die Jagd auf Geld, Erfolg und Anerkennung… äääähh… ich meine Selbstverwirklung und dem daraus resultierenden Glück. Oder war es die Suche nach sich Selbst?

Egal.
Es bleibt spannend in der Himbeerworld 😉

Ich werde berichten! 🙂