2 Tage nach dem Erdbeben erkundige ich mich jeden Tag übers Internet wie die Situtation in Sichuan aussieht. Die Berichte im Fernsehen kann ich nicht verstehen. Es ist von immer mehr Verschütteten und Toten die Rede und mir dreht es immer wieder aufs Neue den Magen um, wenn ich die Bilder sehe.
Auch wenn das Katastrophengebiet 1.500 km weit weg ist, fühlt man doch ganz anders mit den Menschen, da das Beben am eigenen Leib spürbar war.
Man selbst hatte stundenlang danach noch weiche Knie und Angst, dass noch ein Nachbeben kommen könnte, das stärker war als das Erste.
Man fühlte sich hilflos, da kein Einheimischer verstanden hatte was man fragte und die Telefonnetze zusammengebrochen waren, so dass auch keine Freunde oder Bekannte erreichbar waren.
Wenn ich nun die Bilder aus Sichuan sehe, weiss ich, dass wir hier nur einen winzigen Bruchteil des Ausmaßens gespührt haben.
Komischerweise verliert von meinen Kollegen hier keiner ein Wort über das Erdbeben. Obwohl es für viele auch das erste Mal war, ist es so als sei alles gaaaanz weit weg- und das nicht nur physisch.
Gestern fragte ich meine Kollegin, ob es in China auch so etwas wie eine Schweigeminute gibt, in der man an die Opfer denkt.
Sie antwortete: “Eine Schweigeminute gibt es nur, wenn ein Regierungsoberhaupt stirbt. Nicht bei Erdbeben.”
[...] wir? Wir sind mittendrin und haben doch das Gefühl ganz weit weg zu sein. Wie auch Himbeertoni schreibt, scheint aber kaum jemand ein Wort darüber zu verlieren. Ein Gespräch zu dem Thema kommt [...]
[...] she is still feeling the horror.Yet she wonders, why she seems to be the only one wondering…Germanhttp://himbeerreis.wordpress.com/2008/05/14/keine-nachbeben-in-den-kopfen/Image results for horrorhttp://images.google.com/images?q=horror&num=20&hl=en&um=1&ie=UTF-8Horror [...]
[...] gibts nicht so schnell in China. Eine Kollegin vom Himbeertoni meinte sogar nach dem Erdbeben: “Eine Schweigeminute gibt es nur, wenn ein Regierungsoberhaupt [...]